Wissenswertes um den Darts-Sport

Aufbau eines Dartboard (klassische Dartscheibe)


Aufbau eines Darts (für Elektronikdarts)

Geschichte Am Anfang standen Pfeil und Bogen
Die Herkunft des Darts-Spiels (fälschlicherweise häufig auch als "Dart-Spiel" bezeichnet) lässt sich nicht endgültig klären. Die Legenden über die geistigen Väter des Spiels reichen von den Kelten des ersten Jahrhunderts über König Artus, Robin Hood oder die Kreuzfahrer, die mit abgebrochenen Bogenpfeilen auf die Altersringe von Baumscheiben geworfen haben sollen. Erst im ausgehenden 18. Jahrhundert gibt es konkrete Informationen zum Darts. Der englische Zimmermann Brian Gamlin ordnete 1896 die Zahlen und den Wertungsbereich (Durchmesser: 34 cm) auf dem Zielbrett in der noch heute gültigen Form an, das Regelwerk wird erstmals verbindlich festgelegt. Im Jahre 1908 trat ein Gastwirt vor Gericht den Beweis an, dass es sich bei Darts nicht um ein Glücks-, sondern um ein Geschicklichkeitsspiel handelt. Nachdem er selbst den Pfeil dreimal nacheinander in das 20-Punkte-Dreieck beförderte, lud er einen Gerichtsdiener ein, es ihm gleichzutun. Der Diener traf mit den ersten beiden Pfeilen nicht einmal die Scheibe, der Siegeszug des Spiels in den britischen Gaststätten konnte beginnen. Mit der Zeit wurde Darts zum Wettkampfsport, von dem Spitzenkönner gut leben können. Jährlicher Höhepunkt ist die "Embassy", die Profi-Weltmeisterschaft, die zum Jahresanfang in England ausgetragen wird. Anfang der achtziger Jahre wurde in den USA die elektronische Variante entwickelt, die seit rund zehn Jahren allmählich auch in Europa Fuß fasst. Über die verschiedenen Hersteller werden Liga-Wettbewerbe und Turniere bis hin zu Weltmeisterschaften (z. B. American Darts in Chicago, Merkur in Orlando) angeboten. Dabei unterscheiden sich allerdings die Spielflächen auf den Geräten. Während Merkur, Löwen und Grande die traditionellen Maße einhalten, wird American Darts auf eine größere Scheibe mit einem Wertungsbereich von 38 cm Durchmesser gespielt.

Quelle: unbekannt

Was brauche ich zum Dart?

Nun, als erstes sollte man sich Gedanken machen, ob man in einem Club oder Verein oder lieber privat, im eigenen Hobbyraum spielen will.

Im ersten Fall beschrankt sich die weitere Überlegung, ob sie Soft-Dart oder Hard-Dart spielen wollen. Der Unterschied liegt in der Spitze der Darts. Bei Softdarts besteht die Spitze aus Plastik, welche sehr leicht auszutauschen sind. Dies ist auch die häufigste Version, welche in den Kneipen und Spielhallen gespielt wird. Die Softdarts sind in der Regel günstiger als Darts mit Stahlspitze, und ,da es häufiger anzutreffen ist, die wohl "geselligere" Art, Dart zu spielen.

Hard-Darts sind eigentlich "die richtigen" Darts. Sie besitzen eine Stahlspitze, die gehärtet ist und deshalb sind sie etwas teurer als Softdarts. Außerdem ist es bedeutend schwerer Spielstätten zu finden, welche eine Sisal-Scheibe öffentlich aufhängen. Man sollte es auf jeden Fall mal in einem Irish-Pup versuchen.

Und nun zu jenen, welche lieber Privat spielen wollen. Zu aller erst wieder die selben Überlegungen. Wenn Sie sich für „Soft“ entschieden haben, bleibt Ihnen die Wahl von einer relativ einfachen Soft-Dart-Scheibe bis zu einem ausgefeiltem Dart-Computer, der alle erdenklichen Spiel-Varianten inne hat. Es ist primär die Entscheidung Ihres Anspruches und die Ihres Geldbeutels.

Einfacher haben es diejenigen, welche sich für das Hard-Dart entschieden haben. Sie brauchen auf jeden Fall eine Sisal-Scheibe. Es gibt wohl auch billigere Scheiben, z.B. aus Papier oder ähnlichem, aber diese halten nur kurze Zeit.

Wie sieht es mit der Bekleidung aus. Prinzipiell gibt es hier keine Beschränkungen. Es gilt aber das Gebot des halbwegs guten Geschmacks. Es sollte sauber sein und einen nicht behindern beim werfen der Darts. Eine Kopfbedeckung ist eher störend und es ist eher davon abzusehen. Walkman hören ist allgemein nicht gern gesehen, oder wie würden Sie sich fühlen, wenn Ihr Gegner bei seinem Sieg auch noch eine bekannte Melodie daher summt.

Allgemein kann man sagen, das weite T-Shirt oder Hemden getragen werden, welche den Spieler nur wenig behindern. Oft gibt es bei den Vereinen und Clubs Hemden mit den Vereins - oder Clubsymbolen darauf.

Als weiteren Zubehör kann man sich ein Dart-Case zulegen, in welches die Darts gesteckt werden, wenn man auf Turniere geht. Auf jeden Fall sind die Darts darin gut aufgehoben. Des weiteren können Sie sich weitere Flights zulegen. Sie gehen relativ leicht kaputt, da nachfolgende Darts von den Flights abgelenkt werden.

Quelle:
DARTS;Ausrüstung.Technik.Spiel
Richard W. Sohlbach
Falken