Fair Play im Darts-Sport

Unsere Liste „Ungeschriebener Gesetze“

Zur Einführung möchten wir sagen, das Darts ein geselliges Sportvergnügen ist. Das es auch so bleibt, möchten wir an dieser Stelle einige „ungeschriebene Gesetze“ (nach denen eigentlich jeder Ligaspieler sowieso schon handelt) aufzeigen:

Darts-Spieler reden sich mit „Du“ an und nennen sich beim Vor- bzw. Spitznamen.

keine Gewalt Darts ist kein „Gewaltsport“. Ausfälligkeiten können/werden als Foul geahndet werden.

Man tritt auch nicht gegen den Automaten, denn der kann schon gar nichts für den schlechten Wurf!
Oder würdest du auf die Idee kommen, gegen dein Auto zu treten, wenn du dich über etwas ärgerst?

Begrüßung Der Mannschaftsführer der Heimmannschaft begrüßt die Gastmannschaft und wünscht „Good Darts“. Evtl. weißt er auf Besonderheiten der örtl. Begebenheiten hin (z.B.: Automat braucht lange zum umschalten usw.)
körperliche Gebrechen Alter und körperliche Gebrechen (auch vorübergehende, z.B. Beinbruch) sind nicht unbedingt hinderlich beim Darts.
Man macht sich nicht darüber lustig
Good Darts Die Spieler geben sich vor dem Spiel die Hand und wünschen sich „Good Darts“ oder ein schönes Spiel.

Der Automat wird vom Spieler beim holen der Darts für den Gegner vorbereitet. Auch wenn jeder selbst darauf zu achten hat, das der Automat umgestellt ist. Man entschuldigt sich, wenn es mal vergessen wurde.

Wurf Bei einem schlechten Wurf des Gegenspielers freud man sich nicht überschwenglich, sondern sagt zu ihm: schade oder unlucky.

Hat man selber einen schlechten Wurf, wirft man seine Darts nicht in die Ecke oder anderweitig unkontrolliert durch den Raum.

Anerkennung Bei einem guten Wurf sagt man etwas anerkennend wie: Good Darts oder guter Wurf.
No smokin An der Abwurflinie und beim werfen ist das rauchen nicht gestattet!

Das ist nieder geschrieben in:
DSAB-Spiel- und Turnierregeln am LÖWEN-Turnier-Dart
10. Rauchen, Trinken, Essen
10.1. Im Spielbereich besteht absolutes Rauch-, Trink- und Essverbot.

kein Handy Während einem Spiel ist telefonieren nicht gern gesehen.
(In anderen Sportarten macht man das auch nicht!)
Das heißt, in Spielpausen darf man schon dies tun.
gemüdlicher Abschluss Am Ende eines Spiels stoßen die zwei Mannschaften zusammen an und trinken etwas. Man ist dem Gegner nicht böse, wenn man verloren hat. Fair Play.